Schach

Seit nun rund 13 Jahren spiele ich Schach. Begonnen hat meine Begeisterung für Schach an regnerischen Nachmittagen, die ich mit meinen Großeltern verbrachte. Es dauerte nicht lange, bis ich verstand, wie die Figuren ziehen. An einem Abend, an dem auch mein Onkel da war, beobachtete ich aufmerksam, was er auf seinem PDA tippte. Es war Schach und als kleiner Junge war ich stolz, dass ich schon wusste, wie die Figuren ziehen. Aus irgendeinem Grund fand ich gefallen an dem Spiel, sodass ich im Meininger Schachverein angemeldet wurde. Das Kindertraining im Verein wurde immer mehr ausgebaut und Frank Jörges erklärte sich als mein Trainer, bei dem ich auch Privatstunden nahm. Das Training zahlte sich aus und ich wurde in der Jugend Süd-Thüringens ziemlich erfolgreich und war mehrfacher Kreis- und Bezirksmeister.

Immer mehr wurde ich Bestandteil des Vereins. Ich durfte anfangs ab und zu in der 2. Männermannschaft mitspielen. Mehr oder weniger erfolgreich.
In einem Schachcamp in Grömitz traf ich Thomas Pähtz. Einen Großmeister aus Erfurt. Er bot mir Training über das Internet an.
Von nun an verbesserte sich mein Spiel um ein weiteres Stück. Ich lernte neue Eröffnungen, wurde strategisch- und taktisch weitergeschult und kam in Berührung mit der hohen Schule des Endspiels.
2012 gelang es mir dann endlich gegen die Hochburgen Erfurt und Jena mich bei den Thüringer Meisterschaften durchzusetzen und gewann. Ich durfte 2 mal die Deutschen Meisterschaften der Jugend in Oberhof mitspielen.

Das Einzeltraining machte sich bezahlt. Mittlerweile habe ich eine gestanden 2000 DWZ und ELO. Mein Ziel für die Zukunft lautet der IM (Internationlaer Meister). Die Fide ist die internationale Schachorganisation. Man bekommt den Titel verliehen ab einer ELO von 2450. Jedoch wird die Luft nach oben knapper und somit ist es auch schwieriger, eine immer höhere Zahl zu erreichen. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, trainiere ich seit einiger Zeit mit einem Zweiten. Internationaler Meister IM Van Delft. Das Training mit ihm werde ich in Mexiko vermissen. In unseren Analysen entstanden wahnsinnig interessante Stellungen und Neuerungen in Eröffnungen.

… und nun versuche ich, in Mexiko die Schachszene aufzumischen. Ich bin gespannt, wie sich der mexikanische Schachstil, von dem mir gelernten in Deutschland unterscheidet.

Für alle Interessierten empfehle ich die Schachseite:
chess24.com your playground

Sie bietet eine Plattform zum Spielen, Taktikaufgaben sowie Videomaterial zum Lernen.

Der Artikel ist auch in es_ES verfügbar.

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